Im Gebiet Berlin/Brandenburg ist das Pilzesammeln im Herbst übrigens fast eine Art Volkssport: je später der Morgen, desto mehr Autos sieht man an und in den Wäldern rund um Berlin stehen.
In den letzten beiden Jahren war die Ausbeute bei uns meist recht mager. Wenn man sich einen vollen Korb wünscht, sollte man nicht zu spät losgehen, da sonst andere Pilzsucher womöglich das angepeilte Gebiet bereits abgegrast haben. Auch ist die Witterung nicht ganz unerheblich, es sollte in den letzten Tagen warm und feucht gewesen sein, damit die Pilze optimal gedeihen können.
Gut oder Schlecht?
Mir selbst war es immer ein Rätsel wie man nun essbare und giftige Pilze unterscheidet. Meine Freundin aber weiß von ihren Eltern zu berichten, dass Pilze mit Lamellen unter dem Schirm giftige Pilze sind, die man besser stehen lässt. Pilze, die unter dem Schirm hingegen eher wie ein Schwamm aussehen, sind meistens genießbar. Vermutlich ist das ganze noch um einiges komplizierter, aber als erster Anhaltspunkt ist diese Information ganz nützlich, da diese Merkmale im Wald auch mit ungeschultem Auge erkennbar sind. Alles weitere sollte dann unbedingt zu Hause mit einem Plizbuch genauer bestimmt werden. Wenn man sich nicht 100%ig sicher ist ob ein Pilz genießbar ist, würde ich im Zweifel darauf verzichten es durch Verzehr herauszufinden.
Die Ausbeute
Die Ausbeute der letzten beiden Wochenenden sah immer in etwa so aus:
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| Der volle Korb am Ende unserer Sammelaktion. |
Das Pilzesammeln habe ich bisher noch nie so ernsthaft als Freizeitaktivität betrachtet - vermutlich weil ich selbst kaum Pilze esse - aber die Bewegung an der frischen Luft allein ist so einen Ausflug schon wert. Vielleicht kommt ja noch das eine oder andere schöne Wochenende?! Was treibt ihr so in dieser Jahreszeit?


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